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Firmen aus Polen und Deutschland sprachen an der ZUT [Westpommersche Technische Universität Stettin] über Innovationen für die Bioökonomie

Am 21. April 2026 fand im Zentrum für Bioimmobilisierung und innovative Verpackungsmaterialien der ZUT die Veranstaltung „Real Lab Days for Industry“ statt, die im Rahmen des Projekts MERGE – Pomerania BioBridge organisiert wurde.

An der Veranstaltung nahmen Vertreter mehrerer Produktionsunternehmen aus der Woiwodschaft Westpommern, Projektpartner der Politechnika Koszalińska [Technische Universität Köslin] sowie Gäste, die ein Unternehmen aus Deutschland vertraten, teil.

Das Treffen wurde vom Direktor des CBIMO, Prof. Dr. habil. Ing. Artur Bartkowiak, eröffnet und geleitet, der den Teilnehmern die Westpommersche Technische Universität in Stettin, die Tätigkeit des Zentrums für Bioimmobilisierung und innovative Verpackungsmaterialien sowie die Ziele des Projekts MERGE – Pomerania BioBridge vorstellte, in dessen Rahmen die Veranstaltung organisiert wurde.

Anschließend wurden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt und besichtigten unter der Leitung von Mitarbeitern und Wissenschaftlern die Labore des CBIMO. Dies war eine Gelegenheit, die Forschungsinfrastruktur des Zentrums, die dort ablaufenden Prozesse sowie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Lösungen für die Bioökonomie hautnah kennenzulernen. Die Gäste betrachteten die Laboreinrichtungen mit großem Interesse und interessierten sich für das Forschungspotenzial sowie die praktischen Anwendungsmöglichkeiten der vorgestellten Technologien.

Wie bei solchen Arten von Treffen üblich, war auch das Networking ein sehr wichtiger Bestandteil der Veranstaltung. Genau während der direkten Gespräche entstanden konkrete Ideen für eine Zusammenarbeit, neue Kontakte und erste Konzepte für gemeinsame Aktivitäten. Den Organisatoren lag vor allem daran, einen Raum für den Erfahrungsaustausch zu schaffen und Beziehungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu knüpfen – und dieses Ziel wurde erreicht.

Zum Abschluss stellte Magdalena Ostrowska den Teilnehmern Möglichkeiten zur Organisation von Workshops für Unternehmen in Bereichen wie Design Thinking, Pitching, Geschäftsmodell und Nutzenversprechen vor. Dies war eine Einladung zur weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit und zur Nutzung der praktischen Unterstützungsangebote, die für Unternehmen vorbereitet werden.

Das Treffen zeigte, dass solche Initiativen notwendig sind und den Erwartungen von Unternehmen, die an Innovationen, neuen Technologien und der Zusammenarbeit mit der Hochschule interessiert sind, gut entsprechen. Die Organisatoren kündigen bereits eine weitere Veranstaltung an, die für Juni geplant ist.

Fot. Jerzy Muszyński/ZUT