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EatBeer Hackathon 2026 – Vom Bier-Nebenstrom zur Wertschöpfung

EatBeer-Hackathon 2026: Vom Bier-Nebenstrom zur Wertschöpfung

Viele industrielle Nebenströme enthalten wertvolle Rohstoffe – doch es fehlt häufig eine Struktur, um sie systematisch mit Märkten und Anwendungen zu verbinden. Im EatBeer-Hackathon werden innovative Lösungsansätze, Konzepte oder Modelle gesucht, die Nebenströme, Technologien und Nachfrage besser zusammenbringen. Ziel ist es, neue Geschäftsmodelle in der Bioökonomie zu ermöglichen.

EatBeer aus Stralsund: Nachhaltige Upcycling-Lösungen für die Brauindustrie

EatBeer ist ein innovatives Unternehmen im Bereich der Bioökonomie mit Sitz in Stralsund, das neue Wege sucht, um industrielle Nebenströme – insbesondere aus der Brauwirtschaft – in hochwertige Produkte zu überführen.

Beim Brauen fallen große Mengen solcher Nebenströme an, darunter Brewers' Spent Grain (Biertreber) und Brewers' Spent Yeast (Bierhefe). Diese enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie Proteine, Ballaststoffe, Lipide oder Mikronährstoffe und bieten Potenzial für vielfältige Anwendungen, etwa in Lebensmitteln, biobasierten Materialien oder anderen nachhaltigen Produkten. Zahlreiche Technologien zur Verarbeitung solcher Rohstoffe existieren bereits.

EatBeer-Challenge: Wo liegen die Herausforderungen?

Die zentrale Herausforderung liegt jedoch oft nicht in der Technologie selbst, sondern darin, passende Akteure entlang der Wertschöpfungskette miteinander zu verbinden und wirtschaftlich tragfähige Nutzungspfade zu identifizieren.

Derzeit fehlen häufig systematische Ansätze, um:

  • verfügbare Nebenströme und ihre Eigenschaften
  • mögliche Verarbeitungstechnologie
  • potenzielle Anwendungen und reale Marktbedarfe

effizient miteinander zu verknüpfen. Dadurch bleiben viele potenziell wertvolle Ressourcen ungenutzt.

Suche nach innovativen Lösungsansätzen zum Weiterentwickeln

Im Rahmen des Hackathons sucht das EatBeer-Team innovative Lösungsansätze, Konzepte oder Modelle, die Anbietende und Abnehmende entlang neuer bioökonomischer Wertschöpfungsketten zusammenbringen. Dies kann zum Beispiel durch Plattformansätze, Entscheidungsmodelle, Datenstrukturen, Geschäftsmodelle oder andere systemische Lösungen erfolgen.

Ziel ist es, Ansätze zu entwickeln, die beispielsweise:

  • industrielle Nebenströme strukturiert erfassen
  • mögliche Verarbeitungstechnologien berücksichtigen
  • daraus entstehende Produkte und Anwendungen ableiten
  • und konkrete Anbieter und potenzielle industrielle Abnehmer miteinander verbinden.

So sollen neue, wirtschaftlich tragfähige Wertschöpfungsketten entstehen.

Mögliche Lösungsansätze

Die eingereichten Beiträge können unterschiedliche Ansätze verfolgen, zum Beispiel:

  • digitale Plattformen oder Marktplätze für Nebenstrom-basierte Produkte
  • Matching-Systeme, die Anbieter und industrielle Abnehmer zusammenführen
  • Datenmodelle, die Nebenstrom-Eigenschaften mit Anwendungen und Kundenanforderungen verknüpfen
  • Entscheidungswerkzeuge zur Identifikation wirtschaftlich sinnvoller Produktpfade
  • Plattform- oder Geschäftsmodelle für Ökosysteme zur Nebenstromverwertung.

Relevante Perspektiven

Die Challenge richtet sich an Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen sowie andere Innovator:innen, die Lösungen für eine bessere Nutzung industrieller Nebenströme entwickeln möchten. Besonders relevante Perspektiven liegen beispielsweise in den Bereichen:

  • Bioökonomie und Nachhaltigkeit
  • Plattformökonomie und neue Geschäftsmodelle
  • Digitalisierung und Datenplattformen
  • Entrepreneurship und Innovation.

Beiträge können sowohl konzeptionelle Ansätze als auch Prototypen, Plattform-Ideen oder Geschäftsmodelle umfassen.

Bewertungskriterien

Die eingereichten Konzepte werden insbesondere anhand folgender Kriterien bewertet:

  • Innovationsgrad und Kreativität des Lösungsansatzes
  • Beitrag zur besseren Nutzung industrieller Nebenströme
  • wirtschaftliches Potenzial und Skalierbarkeit
  • Umsetzbarkeit und Realisierbarkeit
  • Relevanz für die Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft

Angebot für die Teams

Teilnehmende Teams erhalten die Möglichkeit:

  • ihre Lösungsansätze gemeinsam mit EatBeer und Partnern aus dem Bioökonomie-Netzwerk weiterzuentwickeln und mögliche Pilotanwendungen zu prüfen
  • Kontakte zu Industrie, Forschung und Start-ups im Bioökonomie-Ökosystem aufzubauen
  • ihre Konzepte für mögliche Pilotprojekte oder Kooperationen weiter zu konkretisieren

Darüber hinaus erhalten die Teams Sichtbarkeit innerhalb des MERGE Bioeconomy Netzwerks und Zugang zu einem internationalen Innovationsumfeld.

Standort von EatBeer am Stoertebecker Brauquartier in Stralsund

Standort von EatBeer, am Stoertebecker Brauquartier in Stralsund. © EatBeer

Du hast eine Lösungsidee? Bewirb dich bis zum 8. Mai 2026!

Jetzt bewerben

Zeitrahmen

08. April 2026
Veröffentlichung der Challenges
08. Mai 2026
Anmeldeschluss für die Einreichung von Lösungsideen
13. Mai 2026
Bekanntgabe der ausgewählten Teams
19. Mai 2026
Online-Auftaktveranstaltung – Die teilnehmenden Teams lernen sich sowie die Vertreter des Challenge-Gebers kennen. Das Unternehmen stellt die Challenge und weitere Hintergründe vor.
17. Juni 2026
Hackathon-Tag – Am Ende des Tages präsentieren die Teams ihre entwickelten Ideen und Lösungen.
Download: Teilnahmebedingungen (PDF)

Kontakt

Organisationsteam

Dr. Gudrun Mernitz

mernitz@witeno.de

+49 151 15273020

Challenge-Geber

Dr. Mark Schneeberger

m.schneeberger@eatbeer.com

+49 151 11114231

Kontakt

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Polen

Kontaktperson
Magdalena Ostrowska

Kontaktpunkte

Deutschland

Kontaktperson
Alexander Schwock
Telefon
+49 3834 550102
Kontaktperson
Heike Fulbrecht